CodexMagicus

Aus Die Welt von Tir Draco'Nis
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Der Codex wurde in Gilgamesh verfasst und ist gültig für alle magischen Lebensformen in Tir Draco’Nis.

§1 Einteilung

Die Götter teilen die magische Welt in 13 Zirkel auf. So soll sichergestellt werden, dass niemand mehr so viel Macht hat, dass er das Gleichgewicht zerstört. Ergänzung durch das Pantheon der Götter: 16 magische Zirkel sollen es in Tir Draco’Nis sein.

§1.1 Dunkle Magie

Die Götter haben einen Teil der Magie als dunkle Magie eingestuft. Bei Todesstrafe ist es Verboten, diese Magie zu erlenen bzw. auszuführen.

§2 Zirkel

Jeder Zirkel kümmert sich um seine Mitglieder. Der Zirkel ist für die Ausbildung seiner Mitglieder zuständig. Der Lehrplan unterliegt dem jeweiligen Zirkel und ist von diesem zu erstellen und jedem zugänglich zu machen. Jeder Zirkel hat einen Vorsitzenden, einen Akademieleiter, Vertreter in der Gilde und Vertreter im Rat.

§3 Gilde

Die Gilde ist die Vereinigung aller Zirkel. Sie ist für die ersten Ausbildungsjahre eines jeden magisch Begabten zuständig. Sie sucht, bildet aus, sammelt und bewahrt das Wissen. Aus hat sich die Gilde um die Einhaltung der magischen Gesetze zu kümmern in Zusammenarbeit mit dem „Rat der Magie“. Die Gilde hat einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter, einen königlichen Berater und eine Akademieleiter.

§4 Ausbildung

Die ersten beiden Jahre der Ausbildung werden an der Gildenakademie durchgeführt. Hier lernt der Schüler die Grundlagen in Sprache, Schrift, Mathematik und Umgangsformen. Die restlichen Jahre der Ausbildung sind an den Schulen der Zirkel zu absolvieren. Es ist auch gestattet, einen privaten Lehrmeister zu haben. Allerdings muss so ein Lehrmeister eine entsprechende Ausbildung und Stellung innerhalb des Zirkels haben. Inhalt der Lehre wird von den Zirkel und der Gilde bestimmt. Die Grade und Prüfungen werden ebenso von den Zirkeln bzw. der Gilde bestimmt. Jeder Magier/Hexe muss einen Abschluss an der Akademie ihres Zirkels nachweisen.

§5 Rat der Magie

Es wurde beschlossen, dass der Rat der Magie als Wächter und Bewahrer der magischen Welt aufgebaut wird. Jeder Zirkel erhält Stimmrecht in diesem Rat. Dem Rat obliegt es die Gesetze durchzusetzen und Sorge zu tragen, dass die nichtmagische Welt nicht mehr durch die magische Welt an den Rand der Vernichtung getrieben wird. Dem Rat obliegt es, die Verwaltung der Zirkel in einem Zirkelrat zu organisieren.

§5.1 Vorsitz

Der Vorsitzende des Rates der Magie ist einzusetzen vom Pantheon der Götter. Dieser ist in ihrem Ermessen auszustatten mit magischer Macht und Kompetenz. Außer es gibt bereits einen lebenden Magier, der diese Anforderungen erfüllt. Nur das Pantheon kann den Vorsitzen austauschen oder berufen. Der Posten ist auf Lebenszeit angesetzt und kann nicht durch Intrigen oder Mord erlangt werden.

§5.2 Rechte

Der Rat beruft nach einer Anhörung den Vorsitzenden der Gilde. Dieser kann ihn auch abberufen. Dazu ist ein Ratstribunal notwendig und eine einstimmige Entscheidung. Der Rat ist die Gesetzgebende Gewalt in der magischen Welt. Er verfasst und erlässt Gesetze, die die Nutzung der Magie regeln.

§5.3 Pflichten

Der Rat muss die Nutzung der Magie überwachen und für den Schutz der Nichtmagier sorgen. Dazu sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Auffinden und Überwachung der Ausbildung von magisch Begabten in den jeweiligen Zirkeln. Die genaue Regelung muss vom Rat festgelegt werden. Der Rat ist als Berater im Gildenrat tätig und kann jederzeit hinzugerufen werden. Ein magischer Konvent darf nur vom Rat der Magie einberufen werden.

§6 Rechte und Pflichten der magisch Begabten

§6.1 Pflichten

Jeder magisch begabte muss in der Gilde registriert sein. Ohne eine Registrierung ist ein solcher „Freiwild“ für die Jäger des Rates. Es ist nicht gestattet, durch Magie einen anderen körperlich oder geistigen Schaden zuzufügen oder in seinem freien Willen zu beeinflussen. Als Ausnahme gilt, der Schutz des eigenen Lebens oder der Schutz Schutzbedürftiger.

§6.2 Rechte

Den registrierten Mitgliedern der Gilde ist es gestattet, gegen Bezahlung zu zaubern. Hierbei handelt es ich um kleine Zauber wie Tränke, Salben, Heilzauber oder kleine Verwünschungen im Sinne des Gesetzes.

§7 Gerichtsbarkeit und Strafen

§7.1 Gerichtsbarkeit

Das Gericht untersteht dem Rat der Magie. Sobald einer der beiden Parteien aus der magischen Welt kommt, ist das Gericht des Rates anzurufen. Weltliche und kirchliche Gerichts sind nicht zuständig. Dem Gericht sitzen vor zwei Vertreter aus den Zirkeln, die nicht betroffen sind. Außerdem muss ein Vertreter der Tempel und der Ziviladministration anwesend sein. Der Schriftführer ist ebenfalls ein Zivilbeamter. Alle Nichtmagier sind im Vorfeld durch den Rat zu testen. Hintergrund ist die Bestimmung in wieweit diese Personen Magie Resistenz sind. So wird sichergestellt, dass die unabhängigen Beobachter nicht beeinfluss werden können, von magischer Seite her.

§7.2 Strafen

Die Strafen werden vom Gericht verhängt. Die Höhe der Strafe hängt vom vergehen des Magiers ab. Bei welchen Taten welche Strafe folgt, ist vom Rat festzulegen und in einem drei Jahres Zyklus zu prüfen und ggf. anzupassen.