Das Ergebnis des Konzils von Gilgamesh

Aus Die Welt von Tir Draco'Nis
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Kanon 1

Die Einteilung des Tages auf allen Anwesen des Glaubens folgt der festgelegten Struktur der Glocken. Die erste Glocke zur dritten Stunde ist für alle Gläubigen der Start in den Tag. Zur zweiten Glocke zur sechsten Stunde ist das Frühgebet im Tempel zu beten. Danach folgt die Arbeit. Zur dritten Glocke zur neunten Stunde ist eine kurze Meditation einzulegen. Es wird weitergearbeitet bis zur vierten Glocke zur 12. Stunde. Es folgt das Mittagsessen mit einem Dankesgebet und -gesang. Bis zur fünften Glocke ist Ruhe. Mit der fünften Glocke zur 15. Stunde wird die Arbeit wieder aufgenommen mit einem kurzen Gebet. Zur sechsten Glocke zur 18. Stunde finden sich alle im Tempel zum Gottesdienst ein. Kurz vor der siebten Glocke zur 20. Stunde beginnt das Abendmahl. Danach die Nachtruhe. Die letzte Glocke, die Achte wird nicht geschlagen. Die Ruhe der Gläubigen soll nicht gestört werden.

Kanon 2

Die Schriften des Allvaters werden als Buch der Schöpfung anerkannt und ersetzten die Schöpfungsgeschichten der einzelnen Götter. Diese sind aus den künftigen Abschriften der heiligen Texte zu entfernen.

Kanon 3

Die einzelnen heiligen Schriften der Götter werden um die Rituale und heiligen Sakramente ergänzt. Außerdem werden die Tagesgebete und Feiern niedergeschrieben.

Kanon 4

Um alle Götter gleich zu ehren, wird das Pantheon der Götter als Hauptglaube ausgerufen. In ihm sind alle dreizehn Götter enthalten. Ausgenommen ist der Allvater, der über alle seine schützende Hand hält.

Kanon 5

Aus allen Schriften der Götter soll eine Zusammenschrift erstellt werden, die alle Bereiche des Glaubens abdeckt und für alle Gläubige gleichermaßen Gültigkeit hat.

Kanon 6

Es gilt für den Bau von neuen Tempeln die Vorschriften des Konzils. Darin wurde festgelegt, dass es nur noch einen Tempel je Stadt geben wird, in dem alle Götter es Pantheon geehrt werden. Die Mitte wird eingenommen vom Baum des Lebens, Gaia. Dieser steht inmitten eines Teiches, der als Symbol für ihren Mann steht. In den Nischen des Tempels werden die Lebensgroßen Statuen ihrer Kinder aufgestellt. Vor dem Baum des Lebens auf einem Podest steht der Altar.

Kanon 7

Auf dem Altar ist ein Leuchter aus Gold zu stellen, der insgesamt sieben Arme aufweist. Jeweils drei zur linken und rechten Seite. Auf den Armen sind die Symbole der Tage einzuarbeiten. Dieser Leuchter steht zu Ehren des Allvaters auf dem Altar seiner Nachkommen. Die sieben Arme sollen an die sieben Tage der Schöpfung erinnern. Auf dem Sockel ist das Zeichen des Baums des Lebens einzuarbeiten sowie ein Fisch.

Kanon 8

Ein neues Amt wird eingeführt. Dieser Würdenträger übernimmt die geistliche Führung aller Gläubigen. Das Amt ist auf Lebzeiten und wird vom Kardinalsrat gewählt. Dieser Rat ist der oberste Rat der Gläubigen und kann in deren Namen Erlasse verfassen. Rechtskräftig werden diese erst durch das Siegel des höchsten Amtes, des Pontifex.

Kanon 9

Die Ämter innerhalb des Tempels werden einheitlich aufgestellt. In den Orden und Klöstern der einzelnen Götter kann es weiterhin zu Abweichungen kommen, da hier noch die bisherigen Ämtertitel Verwendung finden.

Kanon 10

Zum Schutze der Tempel wird die Lanze des Glaubens gebildet. Diese setzt sich aus Soldaten zusammen, die sich dem Dienst am Pantheon verschrieben haben

Kanon 11

Zur Verfolgung von Schwarzhexen wird die heilige Inquisition eingerichtet. Ihr gehören Personen des Glaubens und Personen der Magie an. Diese Institution wird solange benötigt, bis die Schwarzhexen der göttlichen Strafe erlagen.

Kanon 12

Alle Völker dieser Welt sind vor den Göttern gleich.

Kanon 13

Alle Völker dieser Welt können sich in den Dienst des Tempels begeben.

Kanon 14

Weibliche Gläubige, die einen Dienst im Tempel antreten, dürfen nicht das Amt eines Priesters ausüben. Sie dürfen als Heiler, Schamanen, Kräuterweiber oder Helferinnen ihren Dienst tun. Auch ist ihnen gestattet, in ein Kloster einzutreten.

Kanon 15

Ein von Göttern gesegneter Steinmetz muss die Statuen der Götter aus dem Stein befreien. Nur er allein kann das Wunder vollbringen, dass jede Statue gleich ist und den Gott ehrt und ihn lebendige Züge verleiht.

Kanon 16

Das Konzil legt die höchsten Feiertage des Jahres fest.

Kanon 17

Das Konzil beschließt, dass die Bulle des Pontifex neue Rechtsgrundlagen in der Tempelarbeit schafft.

Kanon 18

Das Tempeljahr wird mit den Namen der 12 Götter des Pantheons festgelegt.