Konzil von Schwarzfeldsee

Aus Die Welt von Tir Draco'Nis
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Einige Jahre später trafen sich alle Oberhäupter der Tempel der einzelnen Glaubensrichtungen, um die bisherigen Ergebnisse zu verbessern.

Kanon 1

Durch die Weihe wird ein Priester in sein Amt gehoben. Die bisherigen Erhebungen in das Priesteramt sind davon ausgenommen. Ab dem Tage dieses Konzils muss ein Priester und ein Bischof durch den Weiheprozess.

Kanon 2

Wir dein geweihter von mehreren Gläubigen bei einer Sünde überführt, ist dieser sofort aus dem Amt zu entlassen und das heilige Gefängnis zu überführen. Die Bestrafung erfolgt nach den Gesetzen des Landes.

Kanon 3

Ein geweihter Priester darf nur eine Frau ehelichen, die von jedem Verdacht der Sünde rein ist. Die Frau muss sich vor dem heiligen Tempelgericht einfinden und das Urteil abwarten, bevor die Ehe geschlossen werden darf. Eine geweihte Priesterin darf nur einen Mann ehelichen, der von jedem Verdacht der Sünde rein ist und keinen unreinen Beruf nachgeht. Der Mann muss sich vor dem heiligen Tempelgericht einfinden und das Urteil abwarten, bevor die Ehe geschlossen werden darf.

Kanon 4

Ein Erzbischof wird von allen geweihten Bischöfen aus dem Tempeldistrikt gewählt. Sollte dies nicht möglich sein, müssen mindesten drei Bischofe bei der Weihe anwesend sein.

Kanon 5

Priester und höhere Tempelmitglieder dürfen ihren Tempelbezirk nicht verlassen. Ausnahme ist eine schriftliche Einladung durch einen höheren Würdenträger.

Kanon 6

Es ist nur Klerikern und Paladinen erlaubt, sich außerhalb ihres Tempelbezirks zu bewegen.

Kanon 7

Kein Tempel, angefangen bei einem kleinen Ortstempel, soll ohne geweihten Priester sein. Dazu ist im Generalamt in der Hauptstadt ein Tempelbezirksbuch zu führen, in dem alle Tempel gelistet sind, sowie die Priester, die den Tempeln zugewiesen wurden.

Kanon 8

In jedem Ort mit einem Stadtrecht ist ein Tempel des Pantheons zu errichten. In kleineren Orten dürfen auch einzelne kleine Tempel oder Schreine der Gottheiten stehen. Kanon 9== Wenn ein gemeinsamer Tempel des Pantheons vorhanden ist, so soll in diesem das gemeinsame Sakrament erläutert werden. Dazu werden alle heiligen Texte der Götter zu einem Buch der heiligen Sakramente zusammengeführt.

Kanon 10

Die heiligen Sakramente aller Götter sind: Taufe, Ehe, Sterben, Tod und die Weihe von Priestern, Paladinen und Klerikern.

Kanon 11

Ein Adept für ein Priesterarmt wird im jeweiligen Tempelbezirk ausgebildet. Nach seinem Abschluss ist ihm zu erlauben, eine sogenannte Wanderschaft auszuüben. Diese muss mindesten ein Götterjahr andauern. Die Länge ist dem Wanderbruder/der Wanderschwester selbst überlassen. In diesem Zeitraum ist ihm/ihr nicht gestattet, in ihren Heimatbezirk zurückzukehren. Ausgenommen sind Familienangelegen, die vom Heimatbezirk beglaubigt werden muss.

Kanon 12

Nach der Wanderschaft darf der Adept frei wählen. Er/Sie kann als Kleriker weiter seinem Gott dienen. Er/Sie kann als Soldat der Tempelgarde beitreten. Er/Sie kann die Prüfung zur Priesterweihe ablegen.

Kanon 13

Dem Kleriker und dem Ordenspriester ist es weiterhin gestattet die heiligen Sakramente ihres Gottes zu nutzen.

Kanon 14

Ein Kleriker und Ordenspriester stehen außerhalb der Tempelhierarchie. Ein Kleriker kann nicht aufsteigen. Ein Ordenspriester kann zum Ordensabt und zum Ordenserzabt aufsteigen. Er kann niemals einen Tempelbezirk leiten oder ein andres Amt innerhalb des Tempels ausüben. Außer er liegt vor den höchsten Würdenträgern die Prüfung zur Priesterweihe ab und verschreibt sich dem Pantheon der Götter.

Kanon 15

Die Sterbesakramente dürfen jedem aus dem Buch des Pantheons gespendet werden, der darum bittet. Auch dann, wer kein Gläubiger des Pantheons ist, so ist ihm dennoch das heilige Sakrament zu spenden und darf nicht verwehrt werden.

Kanon 16

Aus den Reihen der Erzbischöfe wird der höchste Würdenträger gewählt.