Machtgruppen

Aus Die Welt von Tir Draco'Nis
Wechseln zu: Navigation, Suche

Länder und große Religionen haben meist Zugriff auf große Mengen an Ressourcen, da sie breite Landstreiche und teilweise sogar ganze Bevölkerungsgruppen unter sich einen. Sie sind nicht die einzigen, die sich um loyale Anhänger wetteifern. Zusätzlich zu Religion und Staat, so glaubt das Volk, üben zahlreiche andere Gruppen Einfluss aus. Diese Gruppen können unterschiedliche Größen und Ziele haben – von örtlichen Diebesgilden, die nur die Taschen und Mägen ihrer Mitglieder füllen, bis hin zu internationalen Wirtschaftsverbänden mit eigenen Privatarmeen.

Drachenorden

Der Orden steht für die Frieden und die Wahrung dessen. Dazu werden aus allen Landen Schüler gesucht und ausgebildet. Die Würdigsten absolvieren die Meisterausbildung auf der Dracheninsel zum Drachenritter. Alle anderen können entweder als Ordensritter, Ordensmeister oder Torwächter im Orden weiterarbeiten oder sie verlassen nach der Ausbildung diesen.

Alle ehemaligen Schüler werden gerne genommen als Schreiber, Lehrer oder Heiler. Sie sind hochgeachtet und haben mit dem Abschluss an der Ordensschule auch das „Allgemeine Bürgerrecht“ erworben und dürfen überall ein Haus kaufen oder einem Handwerk und oder einer Dienstleistung nachgehen, ohne einen Meisterschein der Gilden.

Mehr Informationen unter: Der Drachenorden

Der Rat der Magie

Der Rat der Magie und die Gilde der Magier und Hexen gehören praktisch zusammen. Die Gilde fasst alle Magier und Hexen zusammen und untersteht dem Rat der Magie.

Mehr findest du unter: Die Magie

Der Orden des Hochkönigs

Gesinnung: Neutral
Machtzentren: Hauptstadt des Reiches
Anführer: Hochkönig
Bekannte Mitglieder:
Aufbau: Teils militärisch und teils Organisatorisch
Ausdehnung: Reiche des Hochkönigs
Mittel: Reichsgebäude

Der Orden besteht aus zwei organisatorisch getrennten Bereichen. Dem Militärischen und dem zivilen Bereich.

Der zivile Bereich sind alles „Beamte“ des Hochkönigs. Es sind Steuereintreiber, Richter, Gesetzeshüter, Herold usw. Sie tragen alle graue Gewänder mit silbernen Mustern und schwarzen Wappen, die das entsprechende Symbol in Gold enthalten. In der Hauptstadt sind alle Mitarbeiter in der Verwaltung im Orden, da sie direkt dem Hochkönig unterstellt sind. Ausgenommen sind die Inquisitoren des Reiches. Diese tragen eine schwarze Kutte mit einer Kapuze. Rote Runen und Symbole deuten an, dass es sich um Inquisitoren handelt. Diese sind Ermittler und Richter in einem. Die Inquisition ist eine Sonderabteilung der zivilen Behörde. Sie sind direkt dem Hochkönig und dem Vertreter der 12 Götter unterstellt. Somit soll das Gleichgewicht gewahrt bleiben. Böse Zungen behaupten, dass der Hochkönig so besser Einfluss haben kann. Deshalb ist der Hohepriester der 12 mit dabei, als neutrale Person. Außerdem muss jeder Inquisitor genauste Berichte ablegen und wird in Abständen von Priestern der 12 befragt und geprüft.

Der militärische Zweig ist unterteilt in die Stadtwache der Hauptstadt und der Garde des Hochkönigs. Der Garde gehören nur Ritter an, die der Hochkönig selbst ausgewählt hat. Sie haben ihren Sitz in einem Turm der Zitadelle. In diesem ist ein Versammlungsraum mit einem runden Tisch. Dies kommt daher, dass der erste Hochkönig nur seine Freunde und Kampfgefährten in diese Runde holte. Mit dem runden Tisch zeigte er, dass sie alle gleich sind. Egal ob Hochkönig, Graf, Baron oder Ritter. Sie alle dienen dem Volk und dem Schutz des weltlichen Verwalters, dem Hochkönig. Der Garde gehören immer Vertreter aus allen Völker an, die im Reiche leben. Es ist also nicht verwunderlich, wenn Halblinge, Elfen, Gnome oder andere Völker hier anzutreffen sind.

Den Oberbefehl über die Stadtwache hat der Hochkommandant. Dieser gehört der Garde an und sucht die besten aus den Bewerbern aus. Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass man entweder ein Adept eines Gottes war oder man dem Panteon der Götter treu ergeben ist. Außerdem schwört jeder, dass er die Stadt und den Hochkönig beschützt bei seiner Ehre. Ein Mitglied der Stadtwache ist fast ein Ritter. Der Schwur ist nicht minder bedeutsam und wiegt bei Vergehen sehr schwer.

Deshalb wird der Schwur der Treue zur Stadtwache im Tempel vor dem Hohepriester der 12 abgelegt. Die Götter bezeugen den Schwur und sorgen für die gerechte Bestrafung bei einer Verfehlung. Deshalb gibt es kaum Aufzeichnungen darüber, ob es Verfehlungen jemals gegeben hat. Nur die eine ist Überliefert. Sergeant Reginald Treuhand tötete aus Spaß Bettler vor den Mauern. Es gab keine Zeugen, die der Inquisition darüber berichten konnten. Doch als er eines Tages zu seiner Hochzeit mit seiner Gemahlin des Tempelt betrag geschah es. Die Götter straften ihn. Schmerzen durchzogen seinen Körper und er wandte sich auf den Boden, bis schließlich das reinigende Feuer ihn lodern ließ, bis nur noch Staub zurückblieb. Seit diesem Tage wurden keine Verfehlungen mehr registriert.

Die Ausbildung der Stadtwache übernahm in den ersten Tagen der Templer Orden und später die neue Legion des Drachenordens.

Die Stadtwache ist wie folgt gegliedert

  • Mannschaften
    • Wachsoldat
    • Wachsoldat 1. Grades
    • Wachsoldat 2. Grades
    • Wachkorporal
  • Unteroffiziere
    • Wachsergeant
    • Stationssergeant
    • Wachmeister
    • Wachobermeister
    • Wachhauptmeister
  • Offiziere
    • Leutnant
    • Hauptmann
  • Stab
    • Kommandant
    • Hochkommandant

Ziel

Der zivile Teil ist für die Verwaltung zuständig und der militärische Teil zum Schutz der Stadt und des Hochkönigs.

Gilden Und Zünfte

Der erste Hochkönig hat in seiner Weisheit beschlossen, dass künftig alle Berufszweige sich in Gilden und Zünfte zusammenschließen sollen.

Der Gildenrat ist ein Gremium, um die Belange seiner Mitglieder dem Stadt-, Regions- und Reichsrat zu präsentieren. Er vertritt dabei seine Mitglieder aus dem ganzen Reich.


Handelsgilde

Als erstes wurden die Handwerkszünfte gebildet. Jede Handwerkergruppe (Schreiner, Töpfer, Steinmetz usw.) bildet eine eigene Zunft. Die Zunftverwaltung ist in der Hauptstadt im Viertel der Gilden angesiedelt. Jeder Handwerker der Zunft, zahlt einen Zunftbeitrag. In allen Rechtsfragen hilft die Zunft seinem Mitglied. Als Zeichen der Zugehörigkeit trägt der Handwerker einen Zunftanstecker an der Kleidung und an seinem Haus ist auch ein Zeichen der Zunft angebracht. Beides ist vom zuständigen Zunftmeister kostenlos zu stellen. Sobald der Handwerker verstirbt oder aufhört mit seiner Arbeit, muss dieser die Symbole der Zunft zurückgeben. Auch achtet die Zunft darauf, dass nicht jeder xbeliebige sich als Handwerker ausgibt, der vom Fach keine Ahnung hat. Somit hat die Zunft eine Aufsichtspflicht über ihre Handwerker. In der Hauptstadt gibt es einen Zunftrat, der sich aus den gewählten Zunftmeistern jeder Zunft zusammensetzt. Diese wählen ihre Gildenräte und einen Gildenmeister, der alle Handwerkszünfte im Gildenrat vertritt.

Dienstleistungsgilde

Mit dieser Gilde konnten die wenigsten am Anfang etwas anfangen. Hier werden Barbiere, Schreiber, Übersetzer usw. In Zünften organisiert und wählen auch Ihre Gildenvertreter.

Künstlergilde

In dieser Gilde sind alle Barden, Artisten, Musiker usw. Untergebracht, die zur Belustigung von Massen auftreten. Sei es ein Zirkus, ein Theater oder einfache musikalische Unterhaltung. Auch die Häuser der Nacht sind hier organisiert. Diese Häuser sorgen für die Lust von Frau und Mann gleichwohl. Die Zunft muss dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder körperlich und geistig Gesund sind.

Heilergilde

Diese ist wohl die wichtigste Gilde überhaupt. Sie beaufsichtigt die Ausbildung und den Einsatz von den einzelnen Medicus, die ihre Arbeit machen. Dazu zählen allgemein Ärzte, Spezialisten und vor allem solche, die sich mit chirurgischen Eingriffen auskennen. In der Regel haben diese Mitglieder eine Ausbildung an der Ordensschule genossen und sind magisch begabt. Apotheker und Landheiler zählen auch dazu. Es gibt eine Kommission für die Zutaten von Heiltränken und –salben, die über die Qualität der Ware wacht.

Die Magiergilde

Diese Gilde ist die Dachorganisation für den Rat der Magie. Er verwaltet alle magisch begabten Mitglieder. Da es eh Gesetzt ist, dass sich jeder magisch Begabte registrieren lassen mussten, bleibt nicht viel übrig. Die Magier Gilde ist neben der Gilde der heiler die größte. Sie verwaltet die Schulen, die Ausbildung und den Einsatz von Magiern und Hexen.

Die Infos findest du unter: Die Magie

Diebesgilde

Dies führte bei der Einführung zu großem Wiederstand bei den anderen Gilden. Warum brauchen die Diebe eine Gilde? Nun die Diebesgilde gab es schon immer. In ihr wurden alle Diebe organisiert und verwaltet. Sie war Ansprechpartner bei Problemen innerhalb der Gilde. Sie vergab Aufträge und wachte über die Kontrakte, die ein Meisterdieb einging. Statt im Verborgenen zu agieren, ist das Haus der Diebesgilde jetzt offen für jeden im Gildenviertel zu sehen. Was unterhalb der Gilde in den Kellergewölben ist, muss niemand wissen. Der Gildenmeister hat seinen Sitz oben im Gebäude, sowie auch die anderen Gildenräte. Hier kann jeder Bürger vorstellig werden, der ein Anliegen hat. Sei es, dass ein Dieb etwas gestohlen hat, was wieder zurückgefordert wird mit einer kleinen Finanziellen Entschädigung für den Dieb natürlich.

Die Gildenvertreter beratschlagen über das Anliegen und lehnen es entweder ab oder werden aktiv. Wer meint, dass das Wohl der Stadt der Diebesgilde nicht am Herzen liegt, der irrt sich. Fast alle anliegen werden von der Gilde bearbeitet. Hier ist anzumerken, dass vertraglich geregelt ist, dass jedes Anliegen eines Mitgliedes einer anderen offiziellen Zunft auf jeden Fall vor den internen Rat der Diebesgilde beraten werden muss.

Dabei gibt es verschiedene Szenarien.

  • Der Dieb hat noch das Diebesgut und gibt es zurück. In der Regel gibt es eine Entschädigung zwischen 1 Silber und 1 Platinmünze, je nach Absprache
  • Der Dieb hat es seinem Hehler gegeben. Dieser muss es ohne Ausgleich zurückgeben.
  • Der Dieb hat es bereits an den "neuen" Besitzer übergeben. Die Ratsmitglieder versuchen im Einvernehmen das Gut zurückzuholen, oder der Dieb muss es stehlen und zurückgeben an den alten Besitzer ohne Ausgleich.
  • Wird das Diebesgut nicht gefunden, so geht das Anliegen mit dem Dieb an das örtliche Gericht. Die Diebesgilde übergibt den Dieb der Stadtwache und die Akte des Falles. Der Richter entscheidet dann, nach Gesetz, wie mit dem Dieb zu verfahren ist.

Seit dem Vorfall mit Korlett, dem Meisterdieb, ist jeder Dieb sehr vorsichtig geworden. Die Gilde hat mit dem Verfahren gegen Korlett sich großen Respekt in der Bevölkerung geholt. Der Meisterdieb konnte eine gestohlene Ware nicht mehr wiederbeschaffen. Vor dem Gildenrat schwor er, dass er alles getan habe, um dies zu tun. Er legte auch vor den Göttern ein Geständnis ab. Beides wurde der Stadtwache übergeben. Das Urteil war eindeutig. Hängen, mit einer öffentlichen Hinrichtung.

Seitdem wird jedem Meisterdieb durch die Gilde eingeschärft, besonnen vorzugehen und vor allem bei einem Kontrakt. Ein Kontrakt ist ein Vertrag. Derjenige, der die Dienste des Meisterdiebes in Anspruch nehmen will, spricht folgende Worte: "Ich (Name des Auftraggebers) beauftrage den Meisterdieb (Name des Diebes) mit (dem Anliegen und Beschreibung). Bei Erfolg erhält er (Bezahlung)." Der Gott der Diebe wacht somit über diesen Kontrakt. Auch im Archiv der Gilde taucht dann ein Schriftstück auf, dass der göttliche Schreiber geschrieben hat, in dem der Inhalt des gerade eingegangenen Kontraktes steht. Bei Verfehlung durch den Dieb, droht ihm in der Regel die Göttliche Strafe. Genauso, wenn der Auftraggeber nicht zahlen möchte.

Attentätergilde

Eine neue Gilde ist die der Attentäter. Die Hintergründe ist, dass der Hochkönig über den Gildenrat einen Einfluss auf die Attentäter haben möchte. Die Mitglieder der Gilde haben einige gesetzliche Vorzüge, gegenüber den Nichtmitgliedern. Denn hier wird geprüft, ob das Anliegen, weshalb sie ihre Tat ausübten, gerechtfertigt vor Gesetzt und den Göttern war. Ist dies der Fall, so wird der Auftraggeber nur zu einer Geldstrafe verurteilt und der Attentäter bekommt einen Vermerk in seiner Gildenakte.

War das Anliegen gegen die Götter, so entscheiden diese, wie zu verfahren ist. Beim Verstoß gegen das Gesetzt, geht es an die weltlichen Gerichte. Der Auftraggeber wird in diesem Fall höher bestraft, als der Attentäter.

Bei Aufträgen erhalten Gildenmitglieder in der Regel den Vorzug. Sie sind schließlich Meister ihres Faches und keine Schlägertypen. Jedes Gildenmitglied muss eine Ausbildung an der Assasinenschule absolviert haben. Und sei es nur die Prüfung, die belegt, dass er sein Handwerk versteht. Nur mit einer Urkunde dieser Schule wird er in der Gilde aufgenommen. Bis sich das neue Mitglied entsprechende Kleidung leisten kann, sorgt die Gilde für sein Auftreten nach außen. Da die Gilde einen guten Ruf auf Seriosität besitzt, müssen ihre Mitglieder entsprechende Kleidung tragen. Natürlich nur, wenn sie nicht gerade ihrer Arbeit nachgehen.

Göttliche Gilde

Wie dieser Name schon erahnen lässt, ist diese Gilde für alle Diener der Götter zuständig. Ihr obliegt die Verwaltung des Eigentums wie Tempel, Tempelschulen, Schreine und ähnliches. So sorgen für die Instandhaltung und sich Ansprechpartner für Göttliche Anliegen im Gildenrat. Jeder der offiziellen Götter hat ein Mitglied im Gildenrat. In der Regel ist es der Hohepriester des Gottes. Aus allen Hohepriestern wird der Gildenmeister gewählt, also der Pontifex Maximus. Er ist nicht für alle Götter zuständig, sondern vertritt nur die Anliegen des Glaubens im weltlichen Rat. Er ist der Einzige, der eine weiße Tunika mit den Symbolen aller Götter tragen darf. Jedes Symbol muss gleich groß auf seiner Tunika gestickt sein und zwar in Silber. Das Zeichen der Gilde ist als einziges in Gold eingestickt. Er hat keine große Gewalt über die einzelnen Tempel, sondern fungiert hier nur als externer Berater. Die Hohepriester haben die göttliche Gewalt, denn die Götter sprechen zu ihnen.

Piraten

Sie sind kein eigenes Volk. Sie bestehen zum größten Teil aus verschiedenen Menschenvölkern. Allerdings gibt es auch andere Völker, die sich entschlossen haben die Piraten zu unterstützen, bzw. selber große Piraten zu werden.

Das Hauptquartier der Piraten liegt hinter Klippen und Riffen. Nur den Kapitänen sind die Routen bekannt, die sicher zur Hauptinsel führt. Was die wenigsten Wissen ist, dass die Piraten sich gewandelt haben. Früher haben sie jeden Überfallen, der die Meere befahren hat. Mittlerweile werden nur die Schiffe überfallen, die den Reichen gehören. Durch das Eintauschen der Beute helfen sie den ärmeren Küstenregionen.

Dennoch leben sie wie früher mit Saufgelagen, Harem, unehelichen Kindern und noch so einiges mehr. Nur der Rat der Piraten weiß, dass es ein uraltes Abkommen zwischen Piraten und dem Drachenorden gibt. Darin wurde festgelegt, welche Überfälle der Orden ignoriert und welche er verbietet. Beide unterstützen sich im Kampf gegen Unterdrückung.

Die Liebsten, die die Piraten überfallen, sind die Sklavenhändler der Teufelsbucht. Diese Menschenverachteten Personen sind ein Gräuel im Auge jedes Piraten, der seine Freiheit über alles liebt.

Die Bruderschaft ist neu unter den Piraten. Sie wurde vom Konklave gegründet und umfasst alle Piraten, die nach dem Piratenkodex leben und sich im Einklang mit dem Abkommen des Hochkönigs und des Drachenordens handeln.

Manche dieser Piraten sind angesehene Mitglieder in Räten von Regionen. Vor allem in denen, in denen sie am häufigsten auf Raubzug gehen.