Priester

Aus Die Welt von Tir Draco'Nis
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Die Priester sind in Tir Draco’Nis die Vertreter der Götter auf Erden. Doch was macht einen Priester aus? Was sind seine Aufgaben? Gibt es verschiedene Ränge und Rollen? Diese Fragen werden das Kapitel beantworten.

Beruf und Berufung

Nimmt man sich die Zeit und fragt verschiedene Priester, warum sie zu dem geworden sind, wird man immer eine andere Geschichte hören. Es wird selten vorkommen, dass zwei Priester die gleiche Geschichte erzählen. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe.

Keiner wird seinen Stand hinterfragen. Sie haben sich letztendlich freiwillig für den Dienst an ihrem Gott entschieden.

Gemeinsamkeiten

Trotz aller Unterschiede in der Motivation und Glaubensvorstellung gibt es ein paar zentrale Gemeinsamkeiten aller Priester:

  • Ein Priester wird nur derjenige, der die Prüfung abgelegt hat und die Weihe erhält
  • Jeder Priester hat eine Verbindung zu seiner Gottheit. Er spürt diese Verbindung zu jeder Zeit.
  • Ein Priester wirkt göttliche Magie.
  • Jeder Priester kennt die Gebote und Verbote seines Glaubens

Ausbildung

Es gibt verschiedene Wege zur Priesterschaft. Entweder wird sein Talent durch einen Gott erkannt und ihm wird die Weihe gewährt oder er durchläuft die Ausbildung in einer Tempelschule.

Lehrjahre als Novize

Ein Novize hat viele Jahre des Lernens und der Entbehrung vor sich, bevor er die Möglichkeit erhält, die Prüfung ab zu legen, um die Priesterweihe zu empfangen.

Aufnahme: Wie viele Novizen aufgenommen werden, hängt von der Größe des Tempels ab. Die Tempelschule prüft jeden Anwärter, ob er tauglich ist.

Lehrzeit: Die Anzahl der Jahre ist nicht ganz vorgeschrieben. Es steht fest, was ein Novize lernen muss. Doch jeder ist anders. Es kommt auf sein Wissen und seine persönliche Reife, ob er zur Prüfung zugelassen wird.

Wanderschaft: Bevor ein Novize die Prüfung ablegt, kann er entscheiden, ob er auf Wanderschaft gehen möchte, um seinen Glauben und seine Fähigkeiten zu festigen. Es ist kein Muss, sondern ein freiwilliger Dienst an seinem Gott. Er darf mindestens drei Jahre nicht seinen Heimatbezirk betreten. Außerdem muss er Buch führen, über seine Erlebnisse, seine Anstellungen in verschiedenen Tempeln und über die Ausübung seines Glaubens.

Priesterprüfung: Der Novize legt eine Prüfung vor einem Komitee ab. In diesem wird sein Wissen abgefragt und auch ein praktischer Teil gehört dazu. Hier wird je nach Neigung des Novizen vorgegangen. Ist er ein Heiler oder Prediger oder …

Priesterweihe: Nach einer erfolgreichen Prüfung wird in einem festlichen Akt der Novize im Tempel vor allen Gläubigen geweiht. Es gibt Einzel- und Gruppenweihen.

Lehrjahre als Kloster- oder Ordensschüler

Auch Klöster oder Orden haben eine vorgegebene Ausbildung. Allerdings ist hier das Ziel, die vollwertige Aufnahme in die Gemeinschaft. Eine Priesterweihe ist nicht immer vorgesehen. Klöster haben für sich unterschiedliche ausgerichtet. In der Regel steht ein Kloster unter der Schirmherrschaft einer Gottheit. Es gibt Schweigeklöster, Glaubenskonvente, Armenklöster und Dienstleistungsklöster (z.B. Brauer oder Schriftgelehrte).

Orden stattdessen haben einen festen Ausbildungsplan. Er beinhaltet göttliche und weltliche Lehren. In den meisten Orden besteht die weltliche Ausbildung aus Lesen und Schreiben, Mathematik und der Kampfkunst. In einigen Orden steht am Ende der Ausbildung die Weihe und der Dienst als Paladin seiner Gottheit.

Individuelle Ausbildung

Es kommt auch schon mal vor, dass ein Priester einen Schüler annimmt, um diesen auszubilden. Dies geschieht meist in den ländlichen Gegenden, in denen nur kleine Tempel oder Schreine vorhanden sind. Auch Wanderpriester haben in der Regel einen Schüler, der während der Wanderschaft ausgebildet wird. Am Ende steht auch hier die Weihe in einem großen Tempel an, der den Schüler zu einem vollwertigen Priester seines Gottes macht.

Priesterkinder

Nach einem Konzil ist es Priestern gestattet, eine Familie zu gründen. Der Ehepartner muss nicht in der Kirche dienen, sondern kann auch einer aus dem Volk oder dem Adel sein. Diese Kinder wachsen in der Regel im Glauben auf und erhalten die Ausbildung. Es passiert nur selten, dass ein Kind nicht in das Amt eines Priesters wächst.

Priesterweihe

Als rechtsverbindlicher Akt wird das öffentliche Weiheversprechen der jeweiligen Weihekandidaten, das während des Weiheritus abgelegt wird, angesehen. Es sind dies im Einzelnen:

  • Bereitschaft, das Priesteramt als zuverlässiger Mitarbeiter der Kirche auszuüben und so die Gemeinschaft umsichtig unter der Führung des Pantheons zu leiten
  • Den Dienst am Wort seines Gottes treu und gewissenhaft zu erfüllen
  • Die Sakramente gemäß der Überlieferung der Kirche zu feiern
  • Den Armen und Kranken, den Heimatlosen und Notleidenden zu helfen
  • Sich mit seinem Gott täglich enger zu verbinden.

Bischofsweihe

Wird ein Kandidat in das Bischofsamt eingeführt, so muss dieser sein Weiheversprechen ablegen.

  • Im Bischofsamt bis zum Tod zu dienen
  • Die heiligen Schriften treu und unermüdlich zu verkünden
  • Das überlieferte Glaubensgut der Kirche rein und unverkürzt weiterzugeben
  • Zur Mitwirkung am Aufbau der Kirche
  • Zum treuen Gehorsam gegenüber den obersten Ämtern der Kirche und des Pantheons
  • Zur väterlichen Sorge für das Volk, zusammen mit den Priestern

Was Priester lernen

In den Ausbildungsplänen der Kirchen, Klöster und Orden sind bestimmte Teile immer gleich:

  • Kultische Fertigkeiten: Fertigkeiten für die Ausübung des Glaubens, Predigen, erteilen von Sakramenten usw.
  • Soziale Fertigkeiten: Betreuen von Gläubigen, Heiligung und Hilfe
  • Wissensfertigkeiten: Lesen und Schreiben in der Handelssprache und der alten Tempelsprache. Mathematik und Geschichte sowie Geografie gehören dazu.
  • Magische Künste: Diejenigen, die begabt in Magie sind, werden in dieser ausgebildet.
  • Kampfkünste: Jeder Novize erhält die Grundlagen der Selbstverteidigung. In manchen Kirchen wird diese Ausbildung noch intensiviert.

Arten von Priestern

Es gibt einige Arten, von der Ausübung des Priesteramts:

  • Dorfpriester: in den kleinen Dörfern gibt es in der Regel nur einen Priester für das Pantheon.
  • Naturpriester oder Druide: Diese haben eine tiefe Verbundenheit zur Natur und dem Leben. Sie nutzen die Naturkräfte und respektieren diese. Ein Tiergefährte begleitet sie auf ihrem Weg.
  • Tempelpriester: Sie arbeiten in den heiligen Orten ihres Glaubens. Sie sind an diesen Ort gebunden und dürfen ihn nur innerhalb von bestimmten Grenzen verlassen.
  • Priester auf Wanderschaft / Kleriker: Diese Priester haben keinen festen Ort, sondern sie verrichten ihren Dienst, dort, wo sie gebraucht werden. Kleriker sind auch gute Kämpfer.
  • Mönch oder Nonne: Sie leben im Kloster und führen hier ein Amt aus. Wenige verlassen ihr Kloster, um etwas von der Welt zu sehen.
  • Glaubenskrieger / Paladine: Sie sind Streiter ihres Gottes und fest im Glauben verankert. Die göttliche Magie ist ihnen im Kampf ein stetiger Begleiter und Helfer in der Not.
  • Eremiten: Sie leben zurückgezogen alleine und im Einklang mit ihrem Gott.

Ränge

Kirchenränge

Die Kirchenränge können in den einzelnen Kirchen abweichen. Vor allem auch bei den Namen. Dennoch ist die Hierarchie immer gleich. Zu jedem Kirchenrang gehört auch ein Wappen. Dieses Wappen ist auf dem rechten Arm kurz unterhalb der Schulter angebracht. Die Farben entsprechen denen, des Gottes, dem derjenige Dient. Im Wappenschild ist das Zeichen seines Gottes. Darunter der Schriftzug mit dem Namen der Region, in der der Priester arbeitet.








Innerhalb der Kirche und der Klöster gibt es verschiedene Ämter und Funktionen[1].

Novize Novizin Adept
Pater/Pastor Pastorin
Priester Priesterin Sacerdos
Hohepriester Hohepriesterin
Bischoff Bischöfin
Erzbischoff Erzbischöfin
Antistia
Großerzbischoff Großerzbischöfin
Kardinal Kardinalin
Patriach Patriarchin
Ponti Fex Ponti Fa
Kloster
Mönch / Bruder Nonne / Schwester
Pater Mutteroberin
Subprio Subpriorin
Prior Priorin
Abt Abtissin
Erzabt Erzabtissin
Generalabt Generalabtissin
Abtprimas Abtissinprima

Gewandung

Die Roben sind immer gleich in der Farbe, weiß. Bei den niederen sind die Symbole des Gottes in Bronze eingestickt. Bei den höheren in Silber. Nur der Ponti-Fex trägt eine Robe mit allen 12 Symbolen in Gold.

Einzelnachweise