Die Talstation der Seilbahn
Halb Acht sind mer aufgestanden. Nach dem zurechtmachen runter zum Frühstück.
Die Sonne war jetzt schon warm.
Los geht’s. Trinken eingepackt und losgefahren nach Hohenaschau zur Talstation der Seilbahn Kampenwand.
Die Fahrt dauerte circa 39 Minuten.
Die Fahrkartenverkäuferin wollte nicht glauben, dass ich nur Bergfahrt möchte.
Im Nachhinein, hätten wir die paar Euro für das Kombiticket ausgeben sollen.
Oben dann herrlicher Weitblick.
Von den Berchtesgadener Alpen bis zum Kaisertsuhl in Österreich.
Die Sonnenalm haben wir rechts liegen gelassen und sind gleich Richtung Steinlingsalm gelaufen.
Auf dem Weg dorthin ein Kreuz. Kurze Pause. Weiter geht’s.
Schöner Ausblick
Bei der Alm dann kurze Trinkpause. Es gibt doch einige Menschen, die die 45 Minuten zum Gipfel auch noch laufen. Wir nicht.
Weiter geht’s ins Tal. Die Straßße war steil und steinig.
Ein Unglück ist passiert. Meine Freundin rutsche weg und schlug sich ihr rechts Knie und die rechte Hand auf.
Dennoch wollte sie weiterlaufen.
Dieser Abschnitt ging noch. Zwar ging er auch in die Waaden, doch es war auszuhalten und ab und zu im Schatten.
Bei der Schlechteralm war dann Straße und steiler.
Auch die Gorialm und das Liftstüberl liesen wir links liegen und gingen stetig bergab.
Jetzt kam der heftigste Abschnitt mit den meisten Höhenmetern auf kurzer Strecke.
Die Waden und Oberschenkel taten schon mehr weh.
Schließlich ging es links auf einen Bergwanderweg.
Jetzt wurde es sehr steinig und in Abschnitten auch wieder steil. Der Rest ging serpentinenartig steil nach unten.
Ich brauchte mehrere Pausen. Mein lediertes Knie machte sich bemerkbar.
Wir waren dann froh, als wir endlich das Auto erreichten.
Das Auto kurz auf zwei Parkplätze gestellt und alle Türen auf.
Die Fahrt ging weiter nach Seebruck zum Strandbad. Parken bis 18 Uhr kostenpflichtig.
Man musste mindestens 2,50€ einwerfen für 4 Stunden, auch wenn es nur noch drei Stunden waren. Egal.
Das Wasser war erfrischend. Selbst vom Steg konnte man einige Meter weiter noch stehen.
Meine Freundin ging noch ein zweites Mal in den See. Ich nicht, lag im Schatten. Dafür durfte ich noch Bilder von meiner Freundin im Wasser schießen.
Gegen 18:30 Uhr Aufbruch. EDEKA Seebruck war das Ziel.
Ich fand Craftbier einer einheimischen Brauerei aus Seon. Ich nahm ein paar verschiedene Sorten mit zum Probieren.
Wir wollten dann nicht mehr ausgehen zum Abendessen und entschlossen uns für die Pizzaria unten im Haus.
Nach dem Duschen bestellte ich die Pizzas und holte diese dann ca. 30 Minuten später ab.
Der Teig war zwar etwas schlapprig, doch gut belegt.